[Rezension] Erkenne den Lügner

Lügner erkennen beim Verhör

Einer meiner größten Träume und Wünsche soll anhand des Buches “Erkenne den Lügner” endlich wahr werden: In einem Verhör sitzen und sofort erkennen, wann der Befragte auf meine Fragen hin lügt und wann er die Wahrheit sagt.
Das war der Grund, weshalb ich mich mit dem Buch “Erkenne den Lügner” von Philip Houston und Don Tennant aus dem mvg-verlag- Verlag beschäftigte. Quasi, die Fähigkeiten der Hauptperson Dr. Cal Lightman von “Lie to Me” mit dem Lesen eines einzigen Buches lernen, um sofort alle Lügen erkennen und ad absurdum führen.

Über den Wahrheitsgehalt der Fallbeispiele

Die Recherche im Internet über das Buch lieferte die verschiedensten Meinungen. Es gab Stimmen, die das Buch in der Luft zerrissen und Stimmen, die es in den höchsten Tönen lobten. Ein Grund mehr, Neugierig zu sein und meinen Eindruck als Rezension niederzuschreiben.
Die drei Urheber des Buches, Philip Houston, Michael Floyd und Susan Carnicero sind Gründungspartner on Qverity, einem Unternehmen, das weltweite Schulungen und Beratungen bei Detektions- Überprüfungs- und Befragungstechniken anbietet. Den eigenen Angaben nach sind alle drei Urheber langjährige Mitarbeiter des CIA und der NSA und auf Befragungs- und Interviewtechniken spezialisiert.
Der Autor Don Tennant arbeitete für die NSA und übernahm mit dem Posten des Chefredakteurs der Zeitschrift Computerworld journalistische Tätigkeiten. Später wurde er Verlagsleiter von Computerworld und InfoWorld. Seine Kolumnen wurden mit zahlreichen Goldmedaillen ausgezeichnet.
Erkenne den Lügner
Buchcover “Erkenne den Lügner”
Auf der Internetseite http://www.qverty.com ist zu lesen, dass die vier Autoren insgesamt drei Bücher veröffentlicht haben.

Um was geht’s?

Das Buch “Erkenne den Lügner” wirbt damit, wie die drei ehemaligen CIA-Mitarbeiter als ausgewiesene Experten die von Phil Houston entwickelten Techniken bei der Aufdeckung von Verbrechen einsetzen und wie man diese Erkenntnisse auch im Alltag anwenden kann. Mithilfe von Fallbeispielen würden sie veranschaulichen, wie man es anstellt, seinem Gegenüber auf die Schliche zu kommen und ihm die Wahrheit entlocken. Daher sei “Erkenne den Lügner” ein hervorragender Ratgeber, um ein für alle Mal Lügen zu enttarnen: die der Kinder, des Partners, der Freunde und der Kollegen.
Kann das wirklich funktionieren? Lügner und Lügen erkennen, ohne zumindest Psychologie  studiert zu haben? Der Blick in das Inhaltsverzeichnis zeigt, dass alle wichtigen Themen angerissen werden und der Aufbau erscheint logisch: Themen, wie “Warum es uns so schwerfällt, Lügnern auf die Spur zu kommen”, “Welche Hindernisse stehen der Entlarvung von Lügen im Weg?”, “Ein paar Grundprinzipien der Lügendetektion”, “Das Täuschungs-Paradoxon: Warum man die Wahrheit ignorieren muss, um sie zu finden” und “Wie Lügner sich herausreden” stellen mehr oder weniger die Grundlagen dar. Die erfolgreiche Anwendung der Methode zur Aufdeckung von Lügen wird in allen Kapiteln durch Erzählungen von Fallbeispielen bewiesen. Dabei spielt das Kapitel “Die überzeugendsten Lügen” eine besondere Rolle, da in diesem Kapitel besonders glaubhafte Lügen beschrieben werden und dennoch werden sie als Lügen entlarvt.
Dem durch die Fernsehserie “Lie to Me” bekanntem Thema “Optische Lügenindizien” wird ebenfalls ein ganzes Kapitel gewidmet und schließlich erklärt der Autor, wie man die richtigen Fragen stellt, um die richtigen Antworten zu bekommen. Am Ende des Buches erhält der Leser eine Auflistung an richtig gestellte Fragen für alle Situationen des Lebens; ob zur Aufklärung eines Verbrechens, zur Befragung der Kinder in Bezug auf die Schule oder den Umgang mit Drogen oder Befragungstechniken, um herauszufinden, ob der Ehepartner fremd geht oder nicht.

Klischeehaft: Typisch Amis

Die Einleitung des Buches fällt in das Klischee “typisch amerikanisch”. Es beginnt mit der Beschreibung des 11. September 2001. Der Leser erhält eine kurze Beschreibung des Ground Zero in New York, nachdem Terroristen Verkehrsflugzeuge in das Word Trade Center lenkten. Außerdem beschreiben die Autoren die Absturzstelle der United-Airlines-Maschine mit der Flugnummer 93 in n der Nähe von Shanksville (Pennsylvania) und das Attentat auf das Pentagon. Schreckliche Ereignisse. Nur, was hat das mit dem Erkennen von Lügen zu tun? Diese Frage stellt sich unweigerlich dem Leser und sie wird auch nur umständlich und kaum nachvollziehbar beantwortet. In erster Linie ging es eher darum, Spannung durch die Beschreibung der Terroranschläge zu erzeugen. Die Hinführung zum Thema, dem Erkennen von Lügnern gelingt in der Einleitung nicht wirklich. Macht ja nichts – es ist ja nur die Einleitung. Unterhaltsam ist sie allemal. Allerdings musste ich darüber nachdenken, ob es ethisch und moralisch legitim ist, die Beschreibung solch eines schrecklichen Anschlages für Unterhaltungszwecke zu nutzen.

Nach der Einleitung wird es ernst

Die verschiedenen Kapitel besitzen mehr oder weniger einen klassischen Aufbau, der mehr oder weniger in allen Kapiteln gleich bleibt. Das erste Kapitel “Warum es uns so schwerfällt, Lügnern auf die Spur zu kommen” beschreibt die Situation, dass Phil einen Agenten befragen soll und Phil die Befragung für eine Routinebefragung hält . Um sich auf die Befragung vorzubereiten, betrachtete sich Phil die Akte des Agenten – der im Folgenden Omar genannt wird – sehr genau an. “Er studierte die Berichte über Omars frühere Aktivitäten Wort für Wort. Als er die Akte wieder schloss, war er zufrieden: Das würde ein leichtes Gespräch werden. Omar hatte ganz offensichtlich nichts zu verbergen.”
Das Buch lebt wie in dem gerade zitierten Text davon, Szenen zu beschreiben. Beispielsweise beschreibt der Autor nun, wie Phil seiner Frau erzählt, dass das ein leichtes Gespräch werden würde und er ganz sicherlich in zwei Stunden wieder zuhause sein würde. Diese Abschweifung benötigt der Autor, um später zu unterstreichen, dass man ohne Voreingenommenheit an ein Gespräch oder in eine Befragung hinein gehen muss. Die Geschichte erzählt der Autor weiter, indem sich Phil mit dem zu befragenden Agenten Omar in einem Hotel traf.
Er setzte sich auf Sofa und forderte Omar auf, in dem Sessel neben ihm Platz zu nehmen. Phil hatte schon Hunderte ähnlicher Gespräche geführt, das alles war reine Routine für ihn. In lockerem, aber geschäftsmäßigem Ton ging er die Liste seiner Standardfragen durch. Wie erwartet beantwortete Omar alle Fragen wie aus der Pistole geschossen und schien sich dabei kein einziges Mal unwohl in seiner Haut zu fühlen. Nach 20-jähriger Erfahrung kannte auch er das Proceedere, das merkte man ihm deutlich an. ‘Sie arbeiten nun schon jahrelang für uns’, sagte Phil. ‘Waren Sie denn auch schon mal für einen anderen Auftraggeber tätig?’ Eine legere Formulierung über die Frage, die er diesem langjährigen, altbewährten Agenten stellen musste: Hatte er jemals für die ‘bösen Jungs’ gearbeitet? Omars Reaktion verblüffte Phil. Er zögerte mit der Antwort, rutschte unruhig in seinem Sessel hin und her und stellte dann mit sichtbarem Unbehagen die Gegenfrage: ‘Macht es Ihnen etwas aus, wenn ich bete?‘”

Nach einer weiteren Seite Buchbeschreibung, in dem der Autor darauf eingeht, wie Omar betete, hatte Phil die Vermutung, dass Omar nicht ganz die Wahrheit sagte. Omar war überführt.Omars verbale und nichtverbale Reaktionen auf diese Frage (Gibt es etwa Grund zur Besorgnis?) verrieten Phil, dass es nun an der Zeit war, seinem Gesprächspartner die entscheidenden Informationen zu entlocken. Er besann sich auf seine in Jahrelanger Übung vervollkommneten konfrontationsfreien Verhörstrategien und verwandelte sich in eine Art menschliches GPS, das mit unfehlbarer Sicherheit auf sein Zusteuerte: ein Geständnis. Und dieses Ziel erreichte Phil schneller, als er erwartet hatte. Innerhalb einer knappen Stunde gab Omar zu, dass er in all den 20 Jahren seiner Tätigkeit als CIA-Agent gleichzeitig auch noch für den Geheimdienst eines feindlichen Landes gearbeitet hatte.
Fantastisch! Ein paar Fragen, und schon gibt ein langjähriger Doppelagent zu, dass er für die ‘bösen Jungs’ gearbeitet hat. Ich möchte hierzu keinen Kommentar abgeben und nahtlos zum nächsten Kapitel übergehen, dass da heißt: “Welche Hindernisse stehen der Entlarvung von Lügen im Weg?” und beginne direkt mit einem Zitat:
 Wenn Ihnen zum Beispiel jemand weismachen will, er sei von 2008 bis 2009 Torwart bei den Stuttgarter Kickers gewesen, und Sie haben den Werdegang dieser Fußballmannschaft genau verfolgt, dann wissen, dass dieser Mensch Sie angelogen haben muss.
Der geneigte Leser mag ein wenig überrascht sein. Die Einleitung des Buches war typisch amerikanisch mit der Beschreibung des Terroranschlags am 11. September 2001, es wird ständig unterstrichen, dass es sich um die Erfahrungen des CIA handelt, die durch dieses Buch vermittelt werden sollen und mit einem Mal wird ein für die Amerikaner nahezu unbekannte Fußball und noch besser die Stuttgarter Kickers als Beispiel herangezogen.
Auffallend in dem Buch sind die zahlreichen Thesen, die in nahezu allen Geschichten beziehungsweise “Fallbeispielen” ohne weiteren Beweis in den Raum gestellt werden. Wir sind fest davon überzeugt, dass uns niemand anlügen wird. Oder. Wir wollen unseren Mitmenschen ganz einfach glauben. Das Problem ist nur, dass der Mensch tatsächlich lügt, und zwar sehr oft.
Diese Thesen mögen vielleicht stimmen. Vielleicht aber auch nicht. Meine Erfahrung, die ich tagtäglich sammle, sagen mir etwas anderes. Wenn ich beispielsweise meine Tochter frage, ob sie ihre Hausaufgaben gemacht hat und sie antwortet mir, sie hätte gar keine aufgehabt, dann gehe ich instinktiv davon aus, beschwindelt worden zu sein.
Doch das Buch lebt nicht nur von Thesen, sondern auch von allgemeinen, im Grunde genommen nichts sagende Phrasen: Kommunikation ist ein komplexes Phänomen oder “Jeder Mensch ist zwangsläufig voreingenommen.
Solche Textpassagen helfen nicht unbedingt weiter, Lügner zu erkennen. Doch der Autor vergisst nicht, am Ende des zweiten Kapitels Hoffnung einzubauen. “Wir müssen diesen Informationsfluss, der auf uns einströmt, also in die richtigen Bahnen lenken, und das geht nur mit einer systematischen Vorgehensweise, die alle irrelevanten Daten herausfiltert. Mit der Methode, die wir Ihnen in diesem Buch vorstellen, können Sie genau das erreichen.
Beendet wird das Kapitel mit einem der zahlreichen Fallbeispiele. Diesmal wird ein Beispiel gewählt, welches dem Leser als geeignet erscheinen soll, die Methoden, die es noch zu erlenen gilt, überall zu verwenden. Auch Privat.
In dieser Geschichte erzählt der Autor, dass einmal Susan mit ihrer kleinen Tochter Lauren und ihrer Freundin Cindy Urlaub in einer Ferienanlage auf Jamaika machte.  Sie engagierten noch ein Kindermädchen, das sich um Lauren kümmern sollte. Schließlich wurde zweimal Geld entwendet. Doch kurz vor diesem Urlaub hätte  Susan und Cindy zum ersten Mal von dem Lügendetektionsverfahren gehört. Sie meldete daher den Diebstahl beim Hoteldirektor und baten ihn, mit dem Kindermädchen sprechen zu dürfen, was der Direktor zunächst verweigerte, da er keinen Sinn in einer Befragung durch Susan erkennen konnte. Schließlich würde das Kindermädchen den Diebstahl sowieso nicht zugeben. Doch Susan bestand auf dem Gespräch. Der Direktor stimmte schließlich zu, bat sich aber aus, dass Susan das Kindermädchen nicht schlagen dürfe, um ein Geständnis aus ihr herauszupressen. Zum Glück hatte Susan das auch gar nicht vor.
Zunächst fragte Susan das Kindermädchen direkt, ob sie das Geld entwendet hatte. Das Kindermädchen zeigte sich brüskiert. Die Antwort des Kindermädchens “Ich hab’ mich doch um Lauren gekümmert“, lässt Susan zögern. Sie könnte ja die Wahrheit gesagt haben. Dann setzt sie zum Angriff mit der Fragestellung, welchen Grund es geben könnte, dass die Haushälterin sagen könnte, sie hätte das Kindermädchen an Susans Geldbeutel gesehen.” Diese Frage war fast das K.O. für das Kindermädchen. Susan setzt daher nach mit einer sogenannten Verdachtsfrage, wie der Autor diesen Fragetypus beschreibt, die da lautet: “Was haben Sie mit dem Geld gemacht?” Das Kindermädchen entschuldigt sich darauf hin, greift in ihrem BH und holt das gestohlene Geld heraus.
Diese Art der Geschichten zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Es sind letztendlich eine Handvoll Fragen, die den Lügner sofort zu einem Bekenntnis und zu Geständnissen verleiten lassen. Und genau das macht das Buch so unglaubwürdig. Manche der Geschichten sind lehrreich, manche unterhaltsam, einige passen überhaupt nicht zu dem, was der Autor uns sagen möchte. In dem Kapitel “Warum man die Wahrheit ignorieren muss, um sie zu finden” erzählt der Autor von Phil, wie er ein Verhör in einer Firma durchführte. Ein Mitarbeiter wurde beschuldigt, einer Mitarbeiterin ein paar Dollars geklaut zu haben. Mitten im Verhör bat der Beschuldigte, mit Phil zusammen auf den Firmenparkplatz gehen zu dürfen. Dort zeigte er ihm einen Kofferraum voller Bibeln. Als Leser tut man sich schon schwer, den Zusammenhang dieser Geschichte mit der Überschrift des Kapitels in Verbindung zu bringen. Der Autor geht zwar im Laufe des Kapitels darauf ein, doch das Lesevergnügen ist zunächst unterbrochen.
Tatsächlich lehrreich ist das Kapitel “Wie Lügner sich herausreden”. Hier geht der Autor intensiv auf rhetorische Feinheiten ein. Es geht dabei um Formulierungen, die bei Antworten benutzt werden, um nicht auf die Frage direkt antworten zu müssen. Das Kapitel ist übersichtlich strukturiert, klar gegliedert, einsichtig und logisch erzählt.
Beispielsweise beschreibt er die Formulierungen, die Befragte geben, wenn Sie ein selektives Gedächtnis besitzen: “Nicht, dass ich wüsste …”, “Soviel ich weiß …”, “Ich kann mich nicht daran erinnern …”, “… nach bestem Wissen …” und “Soweit ich mich erinnere ..” sind Floskeln, die man tatsächlich tagtäglich hört. Beim Lesen dieses Kapitels erinnerte ich mich spontan an den Untersuchungsausschuss der sogenannten “schwarzen Kassen” der Partei der CDU, bei dem sich der jetzige Finanzminister Schäuble einfach mal nicht mehr daran erinnern konnte, 50.000 DM von einem Waffenschieber namens Schreiber erhalten zu haben. Offensichtlich reicht tatsächlich die Antwort “ich kann mich nicht mehr daran erinnern …” völlig aus.
Äußerst unterhaltsam ist die an dieses Kapitel angegliederte Geschichte des Radioreporters, der einen Politiker interviewt. Durch seine Fragetechniken bringt er den Politiker völlig aus dem Gleichgewicht …
Leider ist dieses Kapitel das einzige, welches unterhaltsam und lehrreich zugleich ist. Da die meisten Geschichten für mich den Touch der Unglaubwürdigkeit haben, wirken sie auf mich langweilig und an den Haaren herbeigezogen. Lehrreich sind sie für mich auf keinen Fall.
Herausragend ist die Geschichte und die Auszüge aus dem Verhörprotokoll von O.J. Simpson, dem Weltklasse- Footballspieler, dessen Fall weltweit Furore machte. Er wurde beschuldigt, einen Doppelmord begangen zu haben. Anhand dieser durchaus spannend geschilderten Geschichte werden verschiedene Fragetechniken erläutert. Langsam verlässt dann der Autor den Fall O.J. Simpson und erklärt grundsätzliche Theorien um Fragestellungen wie beispielsweise, was offene und geschlossene Fragen, Verdachtsfragen, Köderfragen, Meinungsfragen und allgemeine Fragen sind, wann man sie anwendet und wann welcher Fragetypus Vorteile bietet. Ob nun O.J. Simpson nach Autorenmeinung nach die Wahrheit oder Unwahrheit gesagt hat, erfährt der Leser leider nicht.
Meiner Meinung nach ist dieses Kapitel nicht schlecht, aber etwas wirklich Neues bietet das Kapitel nicht mehr. Die Fragen kamen alle schon in den vorherigen Kapiteln vor.

Fazit

Das Buch bietet nicht das, was es verspricht. Für meinen Geschmack sind zu viele allgemeine Lebensweisheiten darin. Zu viele Thesen, zu viele Unterstellungen und zu viele Klischees. Politiker sind grundsätzlich Lügner, Mitarbeiter der CIA sind grundsätzlich die Guten usw.
Die Befragungen aller Geschichten führen dazu, dass sich plötzlich und unvermittelt der Lügner selbst entlarvt und er reumütig die Wahrheit erzählt. So funktioniert das im wirklichen Leben nicht. Das Buch gibt zwar ein paar wirklich gute Ansätze, die es jedoch nicht wett machen, das Buch deswegen zu lesen. Wer es bewusst zur Unterhaltungs liest und nicht zum Erlernen, wie man Lügner erkennt, ist schon besser aufgehoben. Mich erinnert es an die Bücher von  Dale Carnegie oder Dr. Joseph Murphy  mit ihren Lebensweisheiten. Zahlreiche Leser mögen diese Art von Büchern mit netten Geschichten, die innerhalb einer Episode Ratschläge für das tägliche Leben geben, hilfreich, lehrreich oder zumindest unterhaltsam finden. Für diese Leser ist das Buch gut geeignet. Die Leser, die in “Erkenne den Lügner” ein Lehrbuch der CIA erwarten, werden höchstwahrscheinlich enttäuscht sein.
Das Buch ist als broschierte Ausgabe im mvg-Verlag erschienen und kostet 16,99 €. Eine Kindle-Edition ist für 12,99 € erhältlich.
(ISBN 978-3-86882-495-7). 2014 by mvg Verlag,

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